Einmal Kopflüften auf dem Steverauenweg in Olfen

Steverauenweg Olfen

Schon länger steht der Steverauenweg auf meiner „Wanderrundenwunschliste“. Gestern bei kühlen um die 0 Grad packte ich mir Mina ein und wir fuhren kurzerhand zu dieser überschaubaren Runde rund um eine renaturierte Auenlandschaft. Nach einer kleinen OP am Bein vor 1,5 Wochen traute ich mir eine ausführliche Hunderunde noch nicht zu und so war ich dankbar, dass nur 8,5 km vor mir lagen, ich aber trotzdem bei Tageslicht an die frische Luft kam.

Steverauenweg Olfen

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In der zweiten Reihe – ich erzähle beim SWR Nachtcafe von meinen Erfahrungen als Schwester einer Frau mit Behinderung

SWR Nachtcafe In der zweiten Reihe Frauke Gonsior Schattenkind Geschwister behindert

Hin und wieder fordert mich das Schicksal, oder wie in diesem Fall der Anruf eines Redakteurs des SWR Nachtcafes, dazu auf, meine Komfortzone zu verlassen und etwas zu machen, wozu mir eigentlich der Mut fehlt. Als mein Telefon klingelte und ein sehr sympathischer Redakteur anfragte, ob ich zum Thema „In der zweiten Reihe“ etwas zu meinem Geschwisterthema erzählen möchte, war mein erster Gedanke: „Ich in einem Filmstudio?? Äh… NEIN!“ Doch mein zweiter Gedanke lautete bereits: „Ach, wieso eigentlich nicht mal etwas ausprobieren, vor dem ich totalen Schiss habe!?!“. Und so kam es dazu, dass ich in der aktuellen Folge vom SWR Nachtcafe über meine Erfahrungen als Schwester einer Frau mit Behinderung spreche.

SWR Nachtcafe In der zweiten Reihe Frauke Gonsior Schattenkind Geschwister behindert

SWR Nachtcafé „In der zweiten Reihe“, 30.11.2018
© SWR / Peter A. Schmidt

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Ein Update zu Minas Leishmaniose

Etwas über 2 Jahre ist Minas Leishmaniose-Diagnose jetzt her. Damals ging es ihr sehr schlecht. Sie hatte massiv abgenommen, war permanent schlapp und bewegte sich, als wenn sie Muskelkater hätte. Sie schlief fiel und anstatt freudig um mich herum zu springen, wenn wir unterwegs waren, schlich sie gequält hinter mir her. Außerdem hatte sie eine stark blutende Wunde am Auge, die partout nicht heilen wollte. Ihr Haut wurde schuppig. Ihre Krallen wuchsen sehr schnell und splitterten ständig. Ihr Lymphknoten waren stark geschwollen. Insgesamt sah sie einfach richtig, richtig krank aus. Der Tierarzt fand erst nichts, doch der zweite Bluttest brachte dann Gewissheit: Leishmaniose mit einem extrem hohen Titer. Dieser Krankheitswert war so hoch, dass man eigentlich bereits hätte tot sein müssen… Auch die anderen Blutwerte sahen erschreckend aus. Hinzu kam dann noch eine Babesiose, ebenfalls eine der sog. Mittelmeerkrankheiten.

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  • Veröffentlicht in: Mina