Für mehr Fahrradurlaube – welche Tipps mir zum Start vor 11 Jahren geholfen hätten – Teil 1

Wisst ihr was? Ich bin ein eingefleischtes Fahrradurlaubs-Mädchen! Ja, man merkt es mir hier gar nicht an.

[Das hat verschiedene Gründe. Der schwerwiegenste davon ist, dass meine kleine Mina Fahrradfahren hasst… Als sie neu bei mir war, habe ich über Monate hinweg versucht, sie in minikleinsten Schritten an einen Fahrradanhänger zu gewöhnen. Doch Pustekuchen. Sie bekommt darin Panik und damit basta. Nix zu machen.]

Frauke als kleines Mädchen und ihr Opa, der die Stützräder am Fahrrad montiert. Fahrradurlaub

Mein Opa und ich. Damals fing es an mit dem Rad und mir.

 

Doch Anfang Mai ergab es sich, dass ich für 3 Tage mit dem Rad im Urlaub war. So wie früher: mit Zelt und Sack und Pack. Herrlichst! Ich war mir am Anfang unsicher, ob ich das alles überhaupt noch kann und ob meine fahrraduntrainierten Muskeln das alles noch so mitmachen. Schließlich fahre ich die letzten Jahre nur noch meinen recht kurzen Arbeitsweg mit dem Rad (dafür bei Wind und Wetter) und hin und wieder schwinge ich mich aufs Mountainbike. Aber so eine richtig lange Radtour mit kompletten Gepäck, die liegt schon 6 Jahre zurück… Aber wisst ihr was? Ich habe meine Sachen gepackt, das Fahrrad beladen, hab mich drauf gesetzt und war in meinem Element. Komplett. Sofort. Ich war im Flow. Und fragt nicht, wie gut das tat!

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Heimaturlaub im Pott mit einem Schweizerblick und (fast) komplett in analog

Vor kurzem hatte ich Besuch von der lieben Chantal aus der Schweiz und wir haben ein paar gemeinsame Urlaubstage hier in Dortmund verbracht! Erinnert ihr euch noch an unsere letzten gemeinsamen Besuche? Vor zwei Jahren war sie während ihrer längeren Reise auch in Dortmund. Letztes Jahr habe ich sie in ihrer Heimat in der Schweiz besucht. Und nun war sie mal wieder in Dortmund 🙂

In der letzten Zeit habe ich häufig über Dortmund gemeckert: zu viel Dreck, zu viel Lärm, zu viele Menschen, zu wenig Wald… Doch während dieser paar Tage, die Chantal hier war, sah ich meine Heimat mal wieder mit anderen Augen. Gemeinsam waren wir am Kanal in Datteln schwimmen und haben dort gepicknickt. Wir frühstückten in aller Seelenruhe auf meinem Balkon und ließen hier auch die Abende ausklingen. Wir sind durch das Saarlandstraßen- und Kreuzviertel gebummelt, von Lädchen zu Café und weiter zum nächsten Geschäftchen geschlendert und haben uns treiben lassen. Wir haben einen grandiosen Sommersonnenuntergang auf dem Deusenberg gesehen (wo ich übrigens auch das erste Mal war). Wir haben auf dem Markt einen Kaffee getrunken und eine Waffel gegessen. Und ganz nebenbei haben wir noch eine Menge gequatscht und gelacht.

Kurzum: ich schaute mit einem veränderten Blick auf die altbekannten Orte, fernab vom Alltagsstress und mit genügend Zeit. Chantals Sichtweise auf die ihr unbekannten Orte, unsere Gespräche über die Unterschiede, aber auch die Parallelen vom schweizer und vom deutschen Alltagsleben nahmen mich mit auf einen Kurzurlaub mit Erholungs- und Wohlfühlfaktor.

Festgehalten habe ich die Freundinnen-Urlaubstage mit der alten Analogkamera meines Opas. Und die zeige ich euch nun 🙂 Da Bilder für gewöhnlich mehr als Worte sagen, lasst euch einfach auf die Bilderflut ein!

Balkonzeit

Besuch in Dortmund, Balkonzeit

Das erste Bild wird ja meist etwas komisch bei den analogen Filmen. Hier seht ihr ein 1/2 Bild vom Balkontisch mit Chantals Polaroidkamera und unseren leckeren Sommergetränken.

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Schwimmen am Kanal mit Picknick

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Bummel durchs Saarlandstraßen- und Kreuzviertel

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Ja, auch das ist ein Analogfoto. Warum ich hier so eine gute Qualität hinbekommen habe, weiß ich selbst nicht so genau.

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Mittagessenszeit

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Sonnenuntergang auf der Halde Deusenberg

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Und an dieser Stelle unterbreche ich die analoge Fotoreihe einmal kurz, um mein Lieblingssonnenuntergangsbild dieses Abends einzufügen, das ich aber mit der normalen Kamera gemacht habe:

Besuch in Dortmund, Halde Deusenberg, Sonnenuntergang

Kaffee und Waffel auf dem Markt

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Der Abschied

Besuch in Dortmund, Abschied auf dem Bahngleis

[Auf Instagram könnt ihr unter unserem Hashtag #ufwiderluegeundtschüss unsere Schnappschüsse von unterwegs anschauen.]

Ach, schön wars!

Woher kommt meine Abneigung zu Telefonaten und bei wem ich sie trotzdem regelmäßig überwinde

Ruf.Doch.Mal.An Blogparade Oma anrufen Foto

Jetzt mal ganz ehrlich und unter uns: wer telefoniert schon gerne? Ich auf jeden Fall nicht. Vor 11 Jahren habe ich übergangsweise für 7 Monate in einem Callcenter gearbeitet und musste hierbei bis zu 150 Telefonate am Tag führen um Kunden zu betreuen. Vor diesem Job war ich bereits nicht so begeistert vom Telefonieren, aber seitdem ist da eine regelrechte Abneigung draus geworden.

Doch es gibt Menschen oder Situationen, wo ich diese abgrundtiefe Abneigung zur Seite schiebe und trotzdem den Telefonhörer ergreife (oder: die Wählen-Taste auf dem Smartphone drücke). Denn auch wenn ich per SMS, WhatsApp oder Email so einiges an sozialen Interaktionen im Freundes- und Familienkreis austauschen kann, manchmal ist ein gesprochenes Wort doch Gold wert. Die Redewendung „ein offenes Ohr haben“ trifft es hier schon sehr gut!

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