Heimaturlaub im Pott mit einem Schweizerblick und (fast) komplett in analog

Vor kurzem hatte ich Besuch von der lieben Chantal aus der Schweiz und wir haben ein paar gemeinsame Urlaubstage hier in Dortmund verbracht! Erinnert ihr euch noch an unsere letzten gemeinsamen Besuche? Vor zwei Jahren war sie während ihrer längeren Reise auch in Dortmund. Letztes Jahr habe ich sie in ihrer Heimat in der Schweiz besucht. Und nun war sie mal wieder in Dortmund 🙂

In der letzten Zeit habe ich häufig über Dortmund gemeckert: zu viel Dreck, zu viel Lärm, zu viele Menschen, zu wenig Wald… Doch während dieser paar Tage, die Chantal hier war, sah ich meine Heimat mal wieder mit anderen Augen. Gemeinsam waren wir am Kanal in Datteln schwimmen und haben dort gepicknickt. Wir frühstückten in aller Seelenruhe auf meinem Balkon und ließen hier auch die Abende ausklingen. Wir sind durch das Saarlandstraßen- und Kreuzviertel gebummelt, von Lädchen zu Café und weiter zum nächsten Geschäftchen geschlendert und haben uns treiben lassen. Wir haben einen grandiosen Sommersonnenuntergang auf dem Deusenberg gesehen (wo ich übrigens auch das erste Mal war). Wir haben auf dem Markt einen Kaffee getrunken und eine Waffel gegessen. Und ganz nebenbei haben wir noch eine Menge gequatscht und gelacht.

Kurzum: ich schaute mit einem veränderten Blick auf die altbekannten Orte, fernab vom Alltagsstress und mit genügend Zeit. Chantals Sichtweise auf die ihr unbekannten Orte, unsere Gespräche über die Unterschiede, aber auch die Parallelen vom schweizer und vom deutschen Alltagsleben nahmen mich mit auf einen Kurzurlaub mit Erholungs- und Wohlfühlfaktor.

Festgehalten habe ich die Freundinnen-Urlaubstage mit der alten Analogkamera meines Opas. Und die zeige ich euch nun 🙂 Da Bilder für gewöhnlich mehr als Worte sagen, lasst euch einfach auf die Bilderflut ein!

Balkonzeit

Besuch in Dortmund, Balkonzeit

Das erste Bild wird ja meist etwas komisch bei den analogen Filmen. Hier seht ihr ein 1/2 Bild vom Balkontisch mit Chantals Polaroidkamera und unseren leckeren Sommergetränken.

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Schwimmen am Kanal mit Picknick

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Bummel durchs Saarlandstraßen- und Kreuzviertel

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Ja, auch das ist ein Analogfoto. Warum ich hier so eine gute Qualität hinbekommen habe, weiß ich selbst nicht so genau.

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Mittagessenszeit

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Sonnenuntergang auf der Halde Deusenberg

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Und an dieser Stelle unterbreche ich die analoge Fotoreihe einmal kurz, um mein Lieblingssonnenuntergangsbild dieses Abends einzufügen, das ich aber mit der normalen Kamera gemacht habe:

Besuch in Dortmund, Halde Deusenberg, Sonnenuntergang

Kaffee und Waffel auf dem Markt

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Der Abschied

Besuch in Dortmund, Abschied auf dem Bahngleis

[Auf Instagram könnt ihr unter unserem Hashtag #ufwiderluegeundtschüss unsere Schnappschüsse von unterwegs anschauen.]

Ach, schön wars!

Woher kommt meine Abneigung zu Telefonaten und bei wem ich sie trotzdem regelmäßig überwinde

Ruf.Doch.Mal.An Blogparade Oma anrufen Foto

Jetzt mal ganz ehrlich und unter uns: wer telefoniert schon gerne? Ich auf jeden Fall nicht. Vor 11 Jahren habe ich übergangsweise für 7 Monate in einem Callcenter gearbeitet und musste hierbei bis zu 150 Telefonate am Tag führen um Kunden zu betreuen. Vor diesem Job war ich bereits nicht so begeistert vom Telefonieren, aber seitdem ist da eine regelrechte Abneigung draus geworden.

Doch es gibt Menschen oder Situationen, wo ich diese abgrundtiefe Abneigung zur Seite schiebe und trotzdem den Telefonhörer ergreife (oder: die Wählen-Taste auf dem Smartphone drücke). Denn auch wenn ich per SMS, WhatsApp oder Email so einiges an sozialen Interaktionen im Freundes- und Familienkreis austauschen kann, manchmal ist ein gesprochenes Wort doch Gold wert. Die Redewendung „ein offenes Ohr haben“ trifft es hier schon sehr gut!

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Heulimonade aus Ruchgras vom urbanen Balkongarten

Heusirup Rezept Ruchgras

Kennt ihr Ruchgras? Ich bin da vor kurzem drüber gestolpert, als ich bei einem Großeinkauf in einem Kräuterlädchen in Datteln einige mir bis dahin unbekannte Kräuter für meinen Balkongarten einpackte. Laut Kurzbeschreibung des Ruchgrases sollte es sich zum Räuchern, aber auch für Heusirup bzw. Heulimonade eignen. Da ich nun nicht so die Räucherin bin, aber immer neugierig auf alle möglichen Getränkeexperimente, wanderte das Töpfchen mit dem Ruchgras also auch in meinen Einkaufskorb.

Heusirup Rezept Ruchgras

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