Meine zwei liebsten Sommerkaffee in diesem Sommer: Lavendelkaffee und Black Tonic

Seit ich aus dem Tschechienurlaub zurück bin, habe ich zwei neue Lieblingskaffeegetränke: geeister Lavendelkaffee und Black Tonic! Beides habe ich das erste Mal in der Form in Tschechien in Cafés getrunken und war sofort total begeistert! Beide finde ich super erfrischend, weil eiskalt. Außerdem schmecken sie beide nach sehr anderem „Eiskaffee“ als ich ihn bis dahin kannte. Anfangs ungewohnt, aber dann beim zweiten oder dritten Schluck richtig lecker!

Ein Glas mit Black Tonic. Unten durchsichtig vom Tonic, oben bräunlich vom Espresso. Dadrin steckt ein Strohhalm aus Metall mit Silikonspitze. Im Hintergrund sind grüne Büsche und ein weißer Lampion.

Seid ihr neugierig, wie beide kalten Kaffee gemacht werden? Das ist bei beiden eigentlich gar nicht so schwierig oder aufwendig!

Geeister Lavendelkaffee

Als ich in Budweis in einem Café saß und eine rein tschechische Speisekarte vor mir hatte, habe ich mir die Kaffeespezialitäten mit einer Übersetzungsapp übersetzt. Bei dem kalten Lavendelkaffee schaute ich sehr ungläubig auf die Übersetzung und bestellte diesen dann sehr neugierig. Wer rechnet schon mit einem Lavendelkaffee? Und wie ich da vor dem hübschen Café saß und meinen geeisten Kaffee trank, verliebte ich mich in das leckere Getränk…

Ein Glas mit braunem Kaffee mit etwas Milchschaum, Eiswüfeln und einer Lavendelblüte. Da drin steckt ein Metallstrohhalm mit Silikonspitze. Das Glas steht auf einem braunen Holztisch. Im Hintergrund ist etwas Wiese erkennbar.

Hier brauche ich nur etwas mehr Zeit für die Vorbereitung, dann gehts am Kaffee-Trink-Tag ganz schnell. Insgesamt brauchen wir 4 Zutaten:

  • Lavendelzucker
  • Milch/pflanzlicher Milchersatz
  • Cold-brew-Coffee
  • Eiswürfel
Ein Glas von oben mit Milchschaum, Eiswüfeln und einer Lavendelblüte.  Das Glas steht auf einem braunen Holztisch.

Für den Lavendelzucker habe ich einfach ein paar Lavendelblüten im Garten gepflückt und dann in einen Zuckerpott gegeben. Das muss nun ein paar Tage stehen, bis der Zucker das Lavendelaroma angenommen hat.

(Der Lavendelzucker eignet sich natürlich auch noch für andere Verwendungszwecke! Ich habe 2014 z. B. schonmal Lavendelkakao gemacht und ein Jahr später gab es Rhababereis mit Lavendelzucker!)

Wenn ihr gerne normale Milch trinkt, müsst ihr einfach nur eine Milch eurer Wahl kaufen. Genauso im Grunde bei pflanzlichem Ersatz. Den könnt ihr natürlich einfach kaufen. Ihr könnt aber auch im Mixer etwas Mandelmus mit Wasser vermischen um selbstgemachte Mandelmilch zu haben.

Ein Glas mit braunem Kaffee mit etwas Milchschaum, Eiswüfeln und einer Lavendelblüte. Da drin steckt ein Metallstrohhalm mit Silikonspitze. Das Glas steht auf einem braunen Holztisch. Im Hintergrund ist etwas Wiese erkennbar.

Cold-brew-Coffee ist ein Kaffee, der kalt aufgesetzt wird, dann über Nacht ziehen muss und erst am nächsten Tag durch einen Filter geschüttet wird (alternativ geht natürlich auch eine French-Press-Kanne). Dadurch wird der Kaffee sehr mild, fast schon leicht schokoladig im Geschmack. Ich nehme immer das gleiche Mengenverhältnis von Wasser zu Kaffeemehl wie bei normalem Kaffee.

Im Grunde ist das alles. Ihr seht: einfach ein bißchen was vorbereiten und dann am Trink-Tag alles zusammenschütten! Wählt die Mengenverhältnisse ganz nach eurem Geschmack. Also etwas mehr Zucker, wenn ihr es gerne süß mögt. Oder etwas mehr Kaffee, wenn ihr mehr Koffein wollt!

Optional schäumt die Milch gerne etwas auf, so wie ich das auf dem Foto mit der selbstgemachten Mandelmilch gemacht habe (beim Mixen von Wasser mit Mandelmus entsteht automatisch etwas Schaum). Außerdem habe ich noch eine frische Lavendelblüte in den Lavendelkaffee gegeben, die oben schön im Mandelmilchschaum schwimmt.

Ein Glas mit braunem Kaffee mit etwas Milchschaum, Eiswüfeln und einer Lavendelblüte. Da drin steckt ein Metallstrohhalm mit Silikonspitze. Das Glas steht auf einem braunen Holztisch. Im Hintergrund ist etwas Wiese erkennbar.

Black Tonic

Auch hier saß ich im Außenbereich eines wunderschönen Cafés, diesmal in der Stadt Jindřichův Hradec. Die Atmospäre war der Hammer: Tische mit einem Unterbau aus alten Nähmaschinen, bunt gemischte Stühle, eine sehr leckere Auswahl an diversen Süßspeisen, aber auch an herzhaftem. Eine breitgefächerte Karte mit Getränken. Und das alles auf einem verträumten Marktplatz mit bunten Häuserfassaden! Ach, seufz. Da hat es mir richtig gut gefallen!

Beim Black Tonic (oder auch geeister Espresso mit Tonic) handelt es sich um ein Getränk aus Espresso, Tonic-Water und Eiswürfeln. Dementsprechend simpel ist die Zubereitung:

Kocht Espresso. Füllt ein Glas mit Eiswürfeln. Füllt Tonic-Water hinein und lasst hierbei noch ausreichend Platz für den Espresso. Nun gießt den Espresso über die Eiswürfel, sodass er direkt abkühlt. Falls hierbei alle Eiswürfel schmelzen, gebt nochmal frische Eiswürfel ins Glas.

Fertig ist ein total erfrischendes Getränk, das meist erst beim zweiten oder dritten Schluck schmeckt. Das Bittere vom Tonic-Water mit dem Bitteren vom Espresso schmeckt überraschend gut, wenn man den ersten überraschenden Schluck Black Tonic hinter sich gebracht hat! Das klingt jetzt etwas nach Anti-Werbung dafür. Aber genau das Gegenteil soll eigentlich bezweckt werden: wenn euch der erste Schluck nicht schmeckt, probiert einen zweiten oder dritten 🙂 So war es zumindest bei mir 😉

Ein Glas mit Black Tonic. Unten durchsichtig vom Tonic, oben bräunlich vom Espresso.

Fazit

Meine diesjährigen Sommergetränke sind mal etwas völlig anderes, als die der letzten Jahre und erweitern meine Palette an sommerlich geeigneten Getränken auf jeden Fall 🙂

So habe ich z. B. letztes Jahr Heusirup für mich entdeckt. 2017 habe ich diese Getränke total gerne getrunken. Und seit 5 Jahren trinke ich regelmäßig Mate!

Was trinkt ihr im Sommer am liebsten? Schreibt es mir sehr gerne in die Kommentare!

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.