Roadtrip mit Zelt und Hund durch Tschechien – Teil 1: ein total unterschätztes Reiseland

Drei Wochen und 2.000 km Urlaub liegen hinter mir. Mit Hund, Zelt und Auto ging es durch Tschechien. Und wie ihr der Überschrift schon entnehmen könnt, waren es echt tolle Wochen in einem echt schönen, abwechselungsreichen und leckeren Land, das als Reiseland völlig unterschätzt wird! Heute erzähle ich euch deshalb von meinen Eindrücken in den letzten Wochen. Beim nächsten Mal nehme ich euch mit zu meinen absoluten Highlights, die mir am besten gefallen haben.

Tschechische Straße

Anreise

Wir sind über Thüringen und dann kurz Bayern nach Tschechien eingereist. In Thüringen haben wir eine Zwischenübernachtung auf dem Campingplatz Hopfenmühle in Drognitz eingeschoben, weil ich nicht direkt so lange am Stück am Steuer sitzen wollte. Weil es dort so schön war, wurden aus der einen direkt zwei Nächte.

Außerdem hatte Mina kurz vor dem Urlaub eine hartnäckige Blasenentzündung bekommen, die laut Tierarzt eigentlich weg sein sollte, in Thüringen aber nochmal richtig stark wurde. Deshalb haben wir hier eine Tierärztin aufgesucht und Mina hat neues Antibiotikum und Cranberry-Kapseln bekommen. Zum Glück wurde es damit dann endgültig besser!

Auf dem Weg Richtung Grenze habe ich mir beim Bäcker noch zwei verschiedene Stücke Blechkuchen gekauft, nachdem ich gelesen hatte, dass diese eine thüringer Spezialität sein sollen. Was soll ich sagen? Sehr sehr lecker!

Währung

In Tschechien wird mit der tschechischen Krone bezahlt. Als groben Richtwert habe ich mir gemerkt: 1 € = 25 Kronen. In grenznahen Gebieten wird zwar häufig noch der Euro akzeptiert, aber wir wollten ja eh noch mehr ins Landesinnere hinein. Außerdem ist die Landeswährung nun mal nicht der Euro und so fand ich es komisch, mit welcher Selbstverständlichkeit manche Deutsche davon ausgingen partout überall mit dem Euro zahlen zu können… Auf einem Campingplatz, der schon weit von der deutschen Grenze entfernt war, gab es sogar negative Bewertungen auf google-maps, weil dort der Euro nicht akzeptiert wird. Für mich nicht wirklich nachvollziehbar.

Maut, Vignette, Straßenverhälnisse

An der Tankstelle hinter der tschechischen Grenze haben wir uns eine Vignette gekauft. Ich bin mir bei ausländischen Straßen immer nicht 100 & sicher, auf welcher Art Straße ich gerade bin bzw. wo ich gleich herfahren werde. Da war mir eine Vignette sicherer, zumal sie mit umgerechnet etwa 18 € für 1 Monat auch bezahlbarer war als ein evtl. Bußgeld, falls ich doch auf eine mautpflichtige Straße kommen würde.

Tschechische Straße

Generell habe ich versucht die großen Hauptstraßen zu meiden und bin lieber durch die Dörfer gefahren. So bekomme ich einen viel tieferen Einblick ins Land, während ich von einem Ort zum anderen fahre. Es dauert natürlich länger als auf den schnelleren Straßen, aber dafür sehe ich mehr. Dazu noch ein tschechischer Radiosender eingestellt, Fenster runtergedreht und gemütlich von Ort zu Ort gekurvt!

In den Gebieten, wo wir waren, gab es viele engere Straßen. Oft fehlte die mittlere Fahrbahnmarkierung. Die Einheimischen stört das natürlich nicht hier auch mal rasant zu überholen, wenn ich mit meinem kleinen, ps-schwachen Auto die Serpentinen der Berge rauffahre.

Tschechische Straße

Unsere ungefähre Route

Wir sind an der nordöstlichen Grenze nach Tschechien reingefahren. Von dort aus ging es zum Ausläufer des Erzgebirges (oder vielleicht war der Ausläufer auch bereits hier?), weiter zum Elbsandsteingebirge und der böhmischen Schweiz, dann zum Riesengebirge. Also immer parallel zur deutschen und später polnischen Grenze. Hierbei haben wir meist versucht einen Campingplatz in einem Nationalpark, in einem Landschaftsschutzgebiet oder sonst einem grünen Fleckchen auf der Karte zu bekommen, damit wir schöne Wanderungen in der Nähe hatten.

Dunkler, tschechischer Wald im Hintergrund, rechts vorne steht ein graues Zelt

Von hier aus ging es südlich in das Landschaftsschutzgebiet Žďárské vrchy (Saarer Bergland in der böhmisch-mährischen Höhe). Ab hier fühlte es sich schon etwas nach Heimreise an, weil es nun in westlicher Richtung weiterging: zum südböhmischen Landschaftsschutzgebiet Třeboňsko. Als letzte tschechische Station stand dann der Böhmerwald auf dem Programm.

Was genau meine Highlight-Orte in den 3 Wochen Tschechien waren, verrate ich euch im nächsten Blogpost!

Tschechische Landstraße

Die Einheimischen, die Touristen und was ich wahrgenommen habe

Für mich sah die grenznahe Region in Richtung Deutschland ärmer aus. Hier gab es viele Asia-Märkte, in den man Tabak, Zigaretten oder ziemlich viel Deko- und sonstigen Kram made in China kaufen konnte. Hier sprachen auch viele Einheimische ein gebrochenes bis fließendes Deutsch. Etliche Touristen aus Thüringen, Sachsen und ein paar aus Bayern bildeten die Mehrzahl auf den Campingplätzen und in den Ortschaften. Was natürlich dazu führt, dass z. B. Speisekarten auch meist auf deutsch vorhanden sind.

Umso weiter wir in östliche Richtung gefahren sind, umso wohlhabender kamen mir die Wohngegenden und die Städte vor. Die Einheimischen sprachen weniger bis gar kein Deutsch, viele aber sehr gutes Englisch (meines ist grottenschlecht im Vergleich). An ein paar Orten kamen wir aber auch nur mit Hand-und-Fuß oder der Übersetzungs-App auf dem Handy weiter. Hier gab es auf den Campingplätzen und den Ortschaften, wo wir waren, aber auch weniger bis keine deutschen Touristen. Dafür viele tschechische Besucher. Hinzu kamen einige Touristen aus Polen, den Niederlanden etc.

Ganz ehrlich? Ich fühlte mich wohler, wo wir ein ganzes Stück von der deutschen Grenze entfernt waren. Hier fielen die manchmal etwas peinlichen Aussagen von deutschen Touristen weg (falls Menschen mit anderen Sprachen peinliche Aussagen getroffen haben, habe ich sie zumindest nicht mehr verstanden). Außerdem fühlt es sich für mich mehr nach Urlaub in einem anderen Land an, wenn dort nicht überall meine eigene Sprache auftaucht, obwohl die Landessprache eine andere ist.

Wanderweg in Tschechien im Wald
Pausenhütte im tschechischen Wald, blonde Frau und blonder Hund gehen davon weg
Eine blaue Holzhütte mit gefällten Baumstämmen daneben, die neben einem einfachen Weg verläuft. Im Hintergrund Wald.

Es gab viele schöne Orte. Malerische Innenstädte mit bunten Hausfassaden. Traumhafte Wälder und Wanderwege.

Viele Seen, Stauseen, Flüsse… Wir hatten nur einen Campingplatz ohne direktes Wasser. Und selbst hier waren es nur etwa 200 m bis zu einer Schwimmgelegenheit. Überhaupt war ich so gut wie jeden Tag schwimmen. Herrlich!

Sonnenuntergang an einem tschechischen Stausee
Sanfte Dämmerung an einem tschechischen See. Im Vordergrund Kiesstrand auf dem ein Ruderboot liegt.
Dunkler Grashalm im Vordergrund. Verschwommen im Hintergrund eine Seeoberfläche in der Dämmerung.

Es gab je nach Region viele beeindruckende Felsen, hohe oder auch mal flachere Berge, wilde Wiesen oder auch Felder soweit das Auge reicht. Auf der Schneekoppe (dem höchsten Berg des Riesengebirges) haben wir sogar noch ein kleines Stückchen mit Schnee gesehen! Ich habe Tschechien als sehr vielfältiges und abwechselungsreiches Land erlebt.

Fernblick über eine tschechiscshe Wiese mit hügeliger Landschaft und blauem, leicht wolkigem Himmel.

Das Wetter hat mir total gut gefallen! Anfangs war es einige Tage fast zu heiß und sonnig, aber da haben wir Schwimmtage an einem Stausee eingebaut. Zum Schluss hin wurde es fast zu kühl, weil die generelle Wetterlage in Europa kühler wurde und wir im Böhmerwald auf, ich glaube, etwa 700 oder 800 Höhenmetern waren. Doch diese Mischung und die Tage dazwischen, das war genau richtig. Die Sonne war auch nicht so aggressiv, wie z. B. vor zwei Jahren in Kroatien. Das führte dazu, dass ich soooo braun bin wie noch NIE und meine Haare sehr blond geworden sind! Ich habe wenig bis gar keine Sonnencreme gebraucht, was im Sommerurlaub bei mir sonst eher selten vorkommt. Außerdem gab es nur zum Schluss ein paar nervige Mücken, davor war es herrlich mückenfrei!

Langgezogenes, einfaches Sanitäranlagehaus in Tschechien

Die Campingplätze, auf denen wir waren, waren schön! Die Sanitäranlagen reichten von einfach und funktional bis hin zu leicht gehobenem Standard. Was mich überrascht hat, war, dass es einige Campingplätze gab, die von Niederländern geführt wurden. Diese waren zwar minimal teurer, aber auch hochwertiger und mit Liebe zum Detail. Wie ich immer mal wieder gelesen habe, waren das Aussteiger, die weg vom stressigen Alltag in den Niederlanden wollten.

Eine Katze liegt auf einem aufgestellten Baumstumpf und lässt den Kopf runterhängen. Das ganze steht unter einem einfachen Hocker.

So wie letztes Jahr schon in Polen und der Slowakei waren in Tschechien auch wieder viele ältere Menschen mit Zelt im Urlaub. Es gab einige Ehepaare, die in einem Kombi übernachtet haben. Klar, es gab auch viele Wohnmobile und -wagen. Die Auswahl reichte von einfach und solide bis hin zu teuer. Aber selbst Menschen, die mit echt teuren Autos auf die Campingplätze gefahren sind, packten dann ein Zelt aus. Das war für mich ein ungewohnter, weil seltener Anblick.

Blick von einer Person in einer Hängematte auf ihre Beine in der Hängematte auf einem Campingplatz

Auf jedem Platz waren Grills oder sogar Lagerfeuer erlaubt. Ich habe einige Tschechen gesehen, die mit ihren kleinen Äxten tote Bäume aus der nahen Umgebung zerlegt haben um dann damit abends Lagerfeuer zu machen. In Ermangelung einer Axt haben wir einfach Totholz gesammelt und daraus Feuer gemacht.

Es gab einige Holzzäune, auf denen oben umgedrehte Tassen gestülpt waren. Das sah richtig hübsch aus! Leider habe ich irgendwie versemmelt ein Foto von einem der Zäune zu machen…

Das leckere tschechische Essen

Vor der Abreise haben mir viele Leute gesagt, dass ich in Tschechien Probleme bekommen würde, weil ich Vegetarierin bin. Diese Probleme hatte ich gar nicht! Klar, die Speisekarten waren sehr fleischlastig, aber das sind sie hier in Deutschland auch, wenn ich nicht gerade ein vegetarisches oder veganes Lokal erwische. Und es gab auch immer etwas ohne Fleisch. Im Urlaub habe ich zweimal Fisch gegessen, die waren jedoch vor Ort gefangen und verarbeitet worden. Ansonsten habe ich bei Suppen und Soßen geschaut, dass ich keine evtl. vorhandenen Fleischstücke esse. Aufgrund der eingeschränkten Verständigung war bei der Bestellung nicht immer klar, ob hier Fleisch verarbeitet worden war. Das war auf diese Weise okay für mich und hat mir sehr gut geschmeckt.

So habe ich z. B. total gerne den panierten Käse mit Pommes und Sauce Tartar gegessen. Dort heißt er übrigens „smažený sýr“. Außerdem habe ich einen eingelegten Käse („Nakládaný Hermelín“) gegessen. Super lecker! Ein Hermelinkäse (das ist dort eine gängige Marke im Supermarkt / ähnlich wie ein Camembert) wird innen mit Knoblauch, Zwiebeln und Gewürzen gefüllt und dann einige Tage in Öl eingelegt!

Aber auch die Suppen waren super! Wir hatten beobachtet, dass die Tschechen immer eine Suppe bestellen. Sei es als Vorspeise oder auch so als Essen. In eigentlich jeder Gaststätte gibt es eine Tagessuppe oder fest auf der Karte mehrere Suppen zur Auswahl. Umgerechnet kosteten sie 1 – 2 €. Und sie waren durch die Bank weg alle mega lecker! Die Bandbreite reichte von der klassischen Knoblauchsuppe über eine feine Erbsensuppe, schmackhafte Pilzsuppe bis hin zu Tomaten- oder auch Blumenkohlsuppen! Echt richtig toll und richtig lecker!

Kennt ihr böhmische Knödel? Das sind längliche Hefeteigrollen, in denen noch Semmel- oder Brotstücke drin sind. Sie werden scheibenweise serviert. Manchmal wird man gefragt, wie viele Scheiben man haben möchte (3 – 4 reichen eigentlich locker) oder sie werden einfach direkt portionsangepasst zum Gericht serviert. Je nach Beilagenmenge an Fleisch, Soße, Sauerkraut oder Rotkohl oder oder oder schwankt die Scheibenanzahl. Die Soßen sind meist sehr dick und schwer und richtig lecker!

Die süßen Knödel sind dort der Hammer! Einmal hatte ich eine Art Germknödel gefüllt mit einer Himbeermasse und oben drauf eine Masse aus Quark, Himbeeren und Puderzucker. War das lecker!

Einmal habe ich etwas gegessen, was ich nicht richtig übersetzt bekam. Es hieß wohl so ähnlich wie „Geister“ oder so. Sie sahen so ähnlich aus wie Spätzle, waren aber aus einem Kartoffelteig. Serviert wurden sie mit Schmand und Kräutern. Sehr lecker! (Wenn hier jemand weiß, was das war und wie das richtig heißt, immer bitte gerne in die Kommentare schreiben!)

In den Speisekarten stehen vor den einzelnen Gerichten immer Grammangaben. So weiß man bereits vorher, wie viel Fleisch oder Käse man bekommt.

Generell war das Essen in Gaststätten aus unserer Sicht sehr preiswert. Für echt sehr gutes, leckeres Essen bestehend aus 2 Suppen, 2 Hauptgerichten, evtl. Nachtisch, pro Person 2 – 3 Getränke und inkl. Trinkgeld haben wir umgerechnet im Durchschnitt nicht mehr als 10 – 15 € bezahlt. Klar, mal hat es auch über 20 € gekostet, aber mal war der Preis auch drunter.

Am Straßenrand gab es häufig Stände, einfache Hütten oder Bretterverschläge, aus denen heraus Softeis verkauft wurde. Je nach Stand gab es verschiedene Sorten. Ich habe dort häufig angehalten und mir ein großes Mix bestellt. Dabei werden zwei Sorten gemeinsam in die Waffel gefüllt. Die abgefahrenste Kombination war für mich Vanille-Kaktus.

Im Supermarkt gibt es übrigens viel geräucherten Käse. Den kannte ich letztes Jahr schon aus Polen und der Slowakei. Er wird entweder in dünnen Strängen und dann wie ein Zopf geflochten verkauft. Oder auch als ein kleines Stück. Sie sind geräuchert und meist sehr salzig. Ich liebe den Geschmack! Zum Grillen oder fürs Lagerfeuer gibt es extra welche, die eine etwas andere, länglichere Form haben. Die habe ich mir immer auf einen vorher zurecht geschnitzten Ast aufgespießt und mit Brot oder Stangerln gegessen.

Lagerfeuer im Dunkeln, in Tschechien. Zwei Stöcke werdn ins Feuer gehalten. Auf ihnen ist einmal ein Brot und einmal eine Wurst aufgespießt. Im HIntergrund sind Autos, Bäume und ein See zu erahnen.

Üblicherweise grillen die Tschechen viel „Klobasa“ übers Feuer gehalten. Das sind Würstchen, die wesentlich fettiger und würziger als unsere Bratwürste sind. Es gibt sie in verschiedenen Sorten, mal mit Kümmel, mal mit Käse etc. Sie werden auf zurechteschnitzte Holzspieße oder auch gekaufte Metallspieße gespießt und eingeschnitten. Meist an den Enden, aber häufig auch in der Mitte. So werden sie sehr lange ins Feuer gehalten, länger als die bei uns bekannten Bratwürste das mitmachen würden. Sie sollen sehr gut schmecken.

Was mich überrascht hat, waren die häufig zu findenden Blaubeeren. Sowohl auf Speisekarten, als auch im Wald.

Blaubeerstrauch

Klar, Pilze, die gab es auch im Wald. Wobei ich nur einen einzigen gefunden habe, den ich als essbar bestimmen konnte. Mein Wissen ist hier immer noch sehr eingeschränkt. Um uns herum gab es auf den Campingplätzen auch größere Pilzfunde von besseren Kennern.

Leckere Getränke

Ich habe mich dort sehr in die Himbeerlimo verliebt! Die gibt es eigentlich überall gezapft oder manchmal auch in der Flasche. Sie ist sehr erfrischend und gar nicht so mega süß. Ich hatte bei den Einheimischen beobachtet, wie sie immer eine großes 0,5 L Glas mit einem rosa Getränk vor sich stehen hatten und es dann einfach mal probiert. Mit „Malina“ (Himbeere) wusste die Bedienung eigentlich immer, was ich meine, und so habe ich einige Liter davon in den letzten Wochen getrunken!

Wie auch schon letztes Jahr in Polen und der Slowakei gab es auch in Tschechien Kofola. Das ist eine eigene Cola-Marke, die wesentlich mehr Kräuter enthält und ziemlich anders als die normale Cola schmeckt. Aber ich mag sie sehr gerne! Der Hersteller bringt auch immer wieder andere Geschmacksrichtungen raus. So habe ich mich duch Kofola mit Stachelbeere, Himbeere, Melone oder auch Pfirsich probiert!

Das Bier („pivot“) ist in Tschechien sehr günstig. Meist günstiger als die unalkoholischen Getränke. Umgerechnet haben wir an den Campingplätzen für 0,5 L frischgezapftes Bier etwa zwischen 1,00 – 1,50 € bezahlt. Je nach Sorte wird hier nochmal mit Zahlen unterschieden: 10, 11, 12 und manchmal 13. Umso kleiner die Zahl, ist u. a. weniger Stammwürze enthalten. Genaueres könnt ihr z. B. hier über das Gambrinus nachlesen.

Mein Fazit nach 3 Wochen Roadtrip durch Tschechien

Tschechien ist ein total unterschätztes Reiseland! In den drei Wochen habe ich einige Landabschnitte und Regionen gesehen, war viel wandern und habe versucht ins Land einzutauchen. Wegen der Kürze der Zeit und der Fülle an Eindrücken ist mir das natürlich nur ansatzweise gelungen. Wie gerne wäre ich länger an den einzelnen Orten geblieben. Hätte mehr von den verschiedenen Regionen gesehen und erwandert!

Tschechien, ich werde wiederkommen. Irgendwann!

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Dachte ich mir doch, dass Ihr in Urlaub seid, liebe Frauke.
    Schaue ja jeden Tag in Deinen Blog, da war (noch immer) Dein freihändiges Fahren auf dem Fahrrad zu lesen (hab ich früher auch mal probiert – und nach einigem Wackeln gekonnt!!!), also seid Ihr unterwegs….
    Vielen Dank für Deinen ausführlichen (ersten Teil) Deines Reiseberichtes! Hab ich mit sehr großem Interesse gelesen, zumal Josef ja in Böhmisch-Rotmühl geboren ist und mit seiner Familie dann nach dem Krieg vertrieben wurde. Als die DDR-Grenze fiel, waren wir mal wieder dort und er hat „sein“ Häuschen sofort wiedererkannt, obwohl ein hiesiger Heimatverein uns wissen ließ, es sei abgerissen. Umso größer war dann seine Freude, wie Du Dir sicher denken kannst.
    Großartig, wie Du Eure Reise beschrieben und bebildert hast! So freue ich mich schon jetzt auf den zweiten Teil!
    Lebt Euch wieder gut und gaaaanz langsam ein, die schönen Eindrücke sollen ja wg Stress nicht gar so schnell wieder verschwunden sein!
    Ein schönes WE und für heute liebe Grüße von
    Josef und Ingrid

    • Hallo liebe Ingrid,
      vielen Dank für deine lieben Worte 🙂
      Ui, toll, dass du auch mal freihändig Fahrradfahren konntest!
      Wow, da habe ich beim Lesen gerade direkt Gänsehaut bekommen! Josef hat sein altes Familienhaus wiedergesehen?! Seine Freude kann ich mir sehr gut vorstellen! Super, dass ihr dort hin gefahren seid!
      Genau, ich probiere mich so langsam es geht wieder einzuleben 🙂 (Deswegen dauert eine Antwort auf deine letzte Email auch noch etwas…)
      Liebe Grüße, Frauke

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