Heute spreche ich mit Andrea über ihr Projekt „Heldencamper“ für junge Erwachsene mit oder nach Krebs

Kennt ihr das Projekt „Heldencamper“? Ich folge Andrea, die das ganze Projekt gestartet hat, schon einige Zeit auf Instagram. Dort habe ich verfolgt, wie sie „HOPE“ gekauft und mit viel Herzblut und tatkräftiger Unterstützung freiwilliger Helfer umgebaut hat. Nun steht HOPE jungen Erwachsenen mit und nach Krebs für einen Heldencamper-Trip zur Verfügung. Einfach um mal den Kopf freizubekommen und ein paar Glücksmomente nach oder während der Krebsbehandlung zu erleben! Ein mega tolles Projekt wie ich finde! Und genau deshalb habe ich heute Andrea für ein paar Fragen zu mir eingeladen, damit ihr sie und ihr Heldencamper-Projekt auch etwas kennen lernen könnt!

Campervan auf grüner Wiese. Der Camper ist mit dem Logo vom Heldencamper bedruckt. Davor stehen zwei Frauen und unterhalten sich.

Hallo Andrea! Bitte stell dich und dein tolles Projekt einmal vor 🙂

Hey, ich bin Andrea aus Willich bei Düsseldorf und Initiatorin des Projektes Heldencamper.

Das Logo des Projekts Heldencamper. Es ist Kreisrund angelegt. Oben steht "Projekt". Darunter die Umrisse einers Campers. Beides in schwarz. Dann quer über die Miete in Lila "Helden". Darunter in schwarz "camper". Darunter in kreisförmiger Biegung auch in schwarz "Travelling against Cancer".

Wie bist du auf den Namen „Heldencamper“ gekommen?

Ich habe nach zwei Krebserkrankungen einen Verein für junge Erwachsene mit und nach Krebs gegründet. Diesen habe ich „Wir können Helden sein!“ genannt. Das Projekt wird mit und für den Verein umgesetzt.

Wie geht es dir heute nach deinen zwei Krebserkrankungen?

Heute geht es mir gut, weil ich durch meine soziale Arbeit einen neuen Sinn im Leben gefunden habe. Ich habe noch ein wenig mit Spätfolgen wie Fatique zu kämpfen. Das geht mit starker körperlicher Abgeschlagenheit, Müdigkeit und Depressionen einher.

Durch meine Erkrankungen 2009 und 2012 bin ich leider nicht mehr in der Lage Kinder zu bekommen. Daran hatte ich lange zu knabbern und es tut auch heute manchmal noch weh. Aber die Arbeit mit und für Menschen, denen es gerade genauso geht wie mir damals, und diese zum Lächeln zu bringen erfüllt mich und mein neues Leben.

Hast du etwas aus deiner Erkrankung mitgenommen?

Ich habe damals und heute einen wunderbaren Freundeskreis und auch meine offene Art hat ihnen geholfen gut mit mir und meiner Erkrankung klarzukommen.

Ich entscheide schnell und aus dem Bauch heraus, das hätte früher wahrscheinlich anders ausgesehen.

Seit wann spielst du mit dem Gedanken den „Heldencamper“ ins Leben zu rufen?

Seit der Gründung des Vereins 2016. Die Umsetzung inkl. Crowdfunding begann im Juli 2018.

Was war bisher deine größte Herausforderung im Projekt?

Die ersten Spenden zusammen zu bekommen und Kontakte zu knüpfen, die dem Projekt helfen.

Woraus ziehst du die ganze Energie, um das Projekt so schnell voranzutreiben?

Lebensfreude und der Wille möglichst schnell vielen Helden eine Reise zu ermöglichen. Denn manchen läuft die Zeit davon. Das übt einen gewissen Druck aus.

Was möchtest du mit deinem Projekt erreichen, wen möchtest du erreichen?

Möglichst viele junge Erwachsene mit und nach Krebs und mögliche Großsponsoren. :o)

Wie finanzierst du den Heldencamper?

Über Sach- und Geldspenden. DANKE an alle!

Ist das dein erster Camper, den du ausbaust? Das wirkt alles sehr professionell, wie du das angehst!

Das ist mein erstes Auto und der erste Camper 😉 Ich recherchiere viel und bekomme mit der Zeit ein Händchen dafür.

Der Camper steht in einer Halle und wird mit Folie beklebt.
Der Camper HOPE wird von außen hübsch gemacht!

Was ist dir das wichtigste am Camper?

Geborgenheit und Freiheit. Wichtig sind ein gemütliches Bett und die Küche.

Wie können Menschen dich und dein Projekt unterstützen?

Erzählt viel über uns, teilt unsere Posts und spendet evtl. ein wenig.

Wie geht es bei dir und deinen Plänen weiter?

Mein Traum ist eine bundesweute Flotte von Heldencampern und ein Social StartUp um noch mehr zu erreichen.

Was möchtest du uns noch gerne sagen?

Glaubt an Eure Träume!

Der Camper steht auf einer Wiese. Die seitliche Schiebetür ist offen. Da drin sitzen zwei junge Frauen.

Vielen Dank, liebe Andrea, für das Interview mit dir!

Ich hoffe, ihr konntet einen kleinen Einblick in das Projekt „Heldencamper“ bekommen! Den Camper und generell das ganze Projekt finde ich so toll, weil es Mut macht und Menschen hilft, die durch ein paar Tage im Camper den Kopf ein bißchen freibekommen können!

Vor dem Interview habe ich Andrea gefragt, ob ich sie bzw. den Camper sonst irgendwie unterstützen könnte. Dabei hatte ich direkt eine konkrete Idee. Sie hat freudenstrahlend „ja“ dazu gesagt. Zur Zeit sitze ich noch an der Umsetzung. Doch bald zeige ich euch, was ich gerade für den Camper vorbereite 🙂 In ein paar Tagen müsste ich fertig sein!

Wenn ihr noch weitere Infos zu HOPE oder zum Projekt „Heldencamper“ sucht, schaut mal hier! Dort findet ihr auch Infos, wenn ihr das Projekt unterstützen möchtet. Und erzählt sehr gerne euren Freunden und eurer Familie und euren Bekannten von dem Projekt, damit noch mehr Menschen davon erfahren!

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