Gegen Bienensterben – für mehr Bienen – hier mit einer Schaumkelle und gestickter Biene

Wahrscheinlich habt ihr es schon mitbekommen: die Bienenpopulation sinkt. Es gibt immer weniger Bienen und das hat dauerhaft Folgen für uns alle. In letzter Zeit und eigentlich schon länger beschäftige ich mich mit Nachhaltigkeit und den derzeitigen Umweltauswirkungen unseren menschlichen Daseins. Als ich vor längerem Mal eine Stickidee sah, wo eine Schaumkelle bestickt wurde, war meine Idee geboren. Nach etlichen Flohmarktbesuchen war eine passende Schaumkelle gefunden. Und heute habe ich mich nun endlich an das Motiv gewagt: eine Biene!

Eine Schaumkelle vor hellem Holzhintergrund. Bestickt mit einer Biene, Kopf nach unten. Am Rand der Schaumkelle sind ein paar Gräser und rotblühende Blumen gestickt.

Klar, mit einer Schaumkelle rette ich nicht die Bienen vor dem Sterben. Aber ich verleihe meinen Gedanken ein Sprachrohr und erreiche damit vielleicht den einen oder die andere von euch um zum nachdenken anzuregen.

Bis das fertige Stickergebnisse sichtbar war, verging zwar einige Zeit (Planung ist alles, hust, und dauert manchmal eeetwas länger), aber nun ist meine geplante Schaumkellendeko endlich fertig!

Um das Motiv besser über die vorhandenen Löcher der Schaumkelle planen zu können, habe ich sie auf ein leeres Blatt Papier gelegt und mit einem Bleistift die Löcher markiert. Wegen der Wölbung der Schaumkelle musste ich sie natürlich etwas drehen beim Malen, weswegen die Bleistiftmarkierungen nicht unbedingt ganz genauso sind, wie im Original.

Malblock von oben. Schräg darüber liegt eine Schaumkelle. Auf dem Malblock liegt ein Bleistift. Auf dem obersten Blatt sieht man die Löcher der Schaumkelle mit Bleistiftpunkten markiert. Darunter ist eine Biene skiziiert.

Das Motiv habe ich dann auf der Skizze markiert. Die entsprechenden Farben waren in meinem Stickfadenfundus von Oma, Uroma und Urgroßtante zum Glück vorhanden und so legte ich vorhin los. Es dauerte etwas, bis ich die Flächen der Biene halbwegs gleichmäßig gefüllt hatte. Aber mit dem Ergebnis bin ich schon sehr zufrieden!

Eine Lochskizze der Schaumkelle in der das Motiv der Biene eingezeichnet ist.
Bild von oben auf den Malblock mit der Bienenskizze. Die Schaumkelle liegt quer über den Block. Links davon ist eine Metalldose voll Stickgarn. Auf dem Block und etwas daneben ist gelbes und schwarzes Stickgarn. Das schwarze ist in eine Nadel eingefädelt.

Die Schaumkelle kommt hier nun erst einmal in eine Umzugskiste und wohnt dann in ein paar Wochen in dem Garten meiner zukünftigen Wohnung. Doch dazu irgendwann später mal mehr!

Das fertige Motiv aus der Nähe. die Schaumkelle mit der Biene (kopfüber), drumherum angedeutete Gräser und rotblühende Blumen.

Um noch einmal zurück zum Bienensterben zu kommen. In der Planung der kommenden Gartengestaltung hat das auf jeden Fall eine Rolle gespielt. Auch wenn es in diesem Jahr noch keine extra Blumenmischung geben wird (zu viel ausufernde Efeu- und Brombeerranken, die eingedämmt werden müssen), so gibt es schon ein paar Blumen in der Planung. Und dauerhaft möchte ich entsprechende Samenmischungen verteilen um ein klein wenig für den Bienenerhalt beizutragen.

Weitere Tipps findet ihr u. a. hier beim Nabu. Hintergrundinfos und was jede* einzelne von uns dafür kann hat z. B. Utopia hier zusammen getragen. Vielleicht besteht bei euch ja auch die Möglichkeit etwas gegen das Bienensterben zu unternehmen. Sei es, bienenfreundliche Blumen zu pflanzen oder häufiger Bio-Lebensmittel einzukaufen bei deren Anbau nicht die extremen Gifte versprüht werden, die auch zum Bienensterben beitragen.

Jede*r kann nicht alles richtig machen, aber jede*r kann ein klein wenig tun. Ganz gemäß des Liedtextes: „Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern…“

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2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Tolle Idee, liebe Frauke!
    Unsere Stadt verteilt kostenlos Samentütchen, jedenfalls 2018 war es sei und weil die Nachfrage riesig war, wurde nachbestellt.
    An den Stadt- bzw. Dorfrändern (Obererlenbach ist ein eingemeindetes Dorf) werden breite Streifen eingesät und der Bauer direkt vor unserem Gärtchen hatte einen Teil seines Feldes ebenfalls für eine Blumenwiese zur Verfügung gestellt.
    So hoffen wir, all das erfolgt auch wieder. in diesem Jahr.
    Liebe Grüße Euch beiden und …gemaaach, gemaaach…(wenn’s geht!!!)
    Josef und Ingrid

    • Ui, das ist ja toll! Super Aktion eurer Stadt und von dem Bauern!
      Toll 🙂 Ich drück die Daumen, dass die Bienchen bald wieder mehr da sind!
      Und ich geb mir Mühe langsam zu machen 😉
      Liebe Grüße an euch zwei!

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