Roadtrip mit Zelt und Hund durch Polen, die Slowakei und ein paar Kilometer Ungarn – Teil 2 Slowakei und Ungarn –

Slowakei Landstraße

Nun ist mein Sommerurlaub bereits über 3 Monate vorbei. Seufz. Vier Wochen waren Mina und ich mit Zelt und Auto in Polen, der Slowakei und ein bißchen in Ungarn unterwegs. In dem ersten Teil meines Urlaubsrückblickes habe ich euch bereits von Nord nach Süd durch Polen mitgenommen. Heute fahren wir von Nord nach Südwesten durch die Slowakei und dann ein paar Kilometer an der Donau entlang durch Ungarn.

Slowakei Ausblick

In der Slowakei sind wir direkt mit einem richtig tollen Campingplatz an einem See auf ein paar Höhenmetern an einem kleinen Berg in der Fatra gestartet.

Slowakei Namestovo Slowakei Namestovo

So wie auch schon in Polen, hatte ich mir einen kleinen Zettel vorbereitet, auf den ich mithilfe eines Übersetzungsprogramms mein Anliegen für den Campingplatz auf Slowakisch notiert hatte. Sobald also eine Verständigung auf Englisch oder Deutsch (gerade im grenznahen und touristisch-geprägten Bereich sprachen einige Menschen deutsch) nicht möglich war, holte ich wieder meinen kleinen Zettel raus. Ebenso wie das Polnische, wird mein Slowakisch hierbei sehr gebrochen gewesen sein. Aber meinem Gegenüber war dank der Notiz ziemlich schnell klar, dass ich hier mit einem Hund, Zelt und Auto übernachten möchte und frage, ob noch etwas frei ist und was es kostet. Und dass ich mich für die Antwort bedanke. Dies hat mir wieder so einige lächelnde Gesichter bescherrt!

Slowakei Kleine Tatra

Wir wären gerne noch weiter in die hohe Tatra reingefahren. Aber zum einen wurde mir erst dort bewusst, dass in die Naturschutzgebiete Mina meistens gar nicht rein darf (komplettes Hundeverbot / wer sich vor dem Urlaub überlegen würde, wo genau er hinfährt und sich vorher hierüber im Detail informiert, der hätte das natürlich vorher gewusst / so wusste ich lediglich die Einreisebedingungen in die Slowakei für Hunde). Zum anderen kippte das Wetter und es sollte sehr viel regnen. Deshalb fuhren wir weiter in südwestlicher Richtung.

Slowakei Häuserfronten

Vorsichtshalber hatte ich mir übrigens eine E-Vignette gekauft. Auch wenn ich sie wahrscheinlich nicht gebraucht hätte, waren mir die wenigen Euro lieber vorher investiert, als dass ich durch einmal falsch abbiegen plötzlich auf eine gebührenpflichtige Straße gerate und dann eine viel höhere Strafe zahlen muss.

Slowakei Ausblick Slowakei Dorf

Generell veränderte sich die Landschaft natürlich sehr im Vergleich mit Polen. Ebenso die Ortschaften und die Campingplätze. Gefühlt war hier der Kommunismus noch präsenter, die Spuren deutlicher. So gab es hier wesentlich häufiger diese an Pfosten montierten und auf die Häuserfronten ausgerichteten Lautsprechern in den Dörfern. Ihr könnt euch meinen etwas überraschten Gesichtsausdruck vorstellen, als ich durch einen Ort fuhr und plötzlich Schlagermusik ertönte. Im ganzen Ort. Aus jedem einzelnen, der zahlreichen montierten Lautsprecher. Nach ein paar Minuten hörte die Musik auf und eine Stimme sagte etwas auf slowakisch. Später habe ich erfahren, dass hierüber wohl mittlerweile Reklame für z. B. die aktuellen Angebote im Baumarkt gemacht wird.

Slowakei Lautsprecher

Im Urlaub probiere ich ja immer die verrücktesten Lebensmittel und Getränke aus, die ich zuhause aufgrund von Farbe/Inhaltsstoffen/Geschmack/etc. nicht anrühren würde. So kam ich auch auf die landestypische Cola -> Kofola. Ich brauchte 2 Flaschen um mich an den Geschmack zu gewöhnen, da er sehr kräuterlastig ist, doch dann war ich mehr oder weniger süchtig. An einigen Campingplätzen konnte ich in der angeschlossenen Gastronomie direkt ein 0,5 L Glas gezapfte Kofola erwerben 🙂 Die diversen Geschmacksbeimischungen der im Supermarkt erhältlichen Flaschen, wie z. B. Melone, waren leider nicht so meins.

Auf den Campingplätzen hatte ich häufig den Eindruck, als wenn hier die Blütezeit des Campings einige Jahre oder eher Jahrzehnte zurück liegt, auch wenn die Preise höher waren als noch in Polen. Die Plätze waren teilweise sehr großflächig angelegt. Mit weitläufigen Waschräumen und Küchenbereichen. Doch sie sahen halt noch so aus, wie sie damals erbaut worden waren. Auf einem Platz war es schon fast unheimlich, weil diese großen Waschräume wie Gespensterhäuser leer und ausgeräumt herumstanden. Eines davon war als Paintball-Bereich umgebaut worden, aber selbst der war bereits nicht mehr in Benutzung. Alles wirkte verfallen und in die Jahre gekommen. Trotzdem konnte ich mir gut vorstellen, wie gut besucht es damals mal gewesen sein musste, bei den Dimensionen der Anlage.

Als ich hier unterwegs war, war es häufig sehr leer. Klar, zum Wochenende hin füllte es sich und es wurde, wie bereits in Polen, sehr gerne sehr laute Musik gespielt. Am befremdlichsten waren für mich die Lautstärke, aber auch, dass einige Leute ihr Auto laufen lassen um stundenlang am Zelt Musik zu hören.

Im Gegensatz dazu, waren wir auch ein paar Mal auf sehr kleinen „Campingplätzen“, die im Grunde einfach aus einer Wiese einer Gaststätte bestanden. Bei einem wurde nachts sogar das Tor abgeschlossen und wir damit eingeschlossen. Mit dem „normalen“ Campingfeeling hatte das leider nicht mehr viel zu tun.

Slowakei Campingplatz

Es gab sogar einen Platz, der in der Online-Bewertung miserabelst abschnitt und vor Ort alle angeführten negativen Punkte mehr als erfüllte. Im Grunde war es nur noch die vergammelte Wiese einer Säuferkneipe an deren Rand noch ein paar Holzhütten standen, deren Scheiben eingeschlagen waren. Von 5 Damen-Toiletten waren 3 aufgrund Verschmutzung nicht mehr nutzbar und bei allen 3 Duschen im Damenbereich fehlten die Armaturen. Trotzdem war der Preis für die Übernachtung im oberen slowakischen Durchschnittsbereich. Passenderweise fing es auch noch an zu regnen. Während wir also trübsalblasend im überdachten Außenbereich der Kneipe saßen und ein Bier tranken, kamen wir mit einem Einheimischen ins Gespräch, der gerade von einer Radtour heimfuhr und hier noch einen Absacker trank. Dieser erzählte, dass der Platz vor 40 Jahren mal ein Campingplatz gewesen war. Doch heute, ach, wir sahen es ja selbst. Er schwärmte sehr für sein Land, das er auf zahlreichen Radtouren bereits beradelt hat. Aber er sah auch die Schattenseiten und die überall präsente Verwarlosung bzw. fehlende Instandsetzung und Modernisierung. Es gibt eigentlich so schön gelegene Campingplätze in der Slowakei, doch es fehlt häufig an Geldern um diese in Gang zu halten. Und es fehlt an Campingwilligen, die ausreichend Geld einbringen würden. In den richtig touristisch-geprägten Bereichen, wie z. B. der Tatra, da sieht es anders aus. Doch das sind halt nur eingegrenzte Gebiete…

Als der Einheimische sich verabschiedete, fuhr kurz danach ein Mountainbiker vor um ebenfalls einen Absacker zu trinken. Mit dem kamen wir ebenfalls wieder ins Gespräch. Er war entsetzt darüber, dass wir HIER übernachten wollten und lud uns kurzerhand zu sich nach Hause ein. Er wohnte nur ein paar Straßen weiter und hätte sogar noch Abendessen für uns und natürlich eine warme Dusche! Nicht lange gefackelt, Zelt im Regen abgebaut und zu ihm gefahren. Er hatte bei der Besitzerin noch versucht, das bereits bezahlte Geld zurück zu bekommen, doch keine Chance. So saßen wir kurze Zeit später in seinem Wohnzimmer, bekamen leckerstes Essen vorgesetzt und konnten die Nacht auf seinem Sofa verbringen. Eine solch tolle Gastfreundschaft, herrlich!

Die kommende Nacht verbrachten wir auf einem Platz, den uns der erste Einheimische empfohlen hatte. Dieser hatte einen etwas höheren Standard, war schön gelegen und die erwachsene Tochter der Besitzer sprach fließend Englisch, da sie gerade erst von einem Auslandsaufenthalt in den USA zurückgekehrt war. Zur Zeit versuchte sie leider vergeblich eines der begehrten Visa für Neuseeland zu bekommen. Während ich das immer noch feuchte Zelt (wir hatten es ja im Regen eingepackt) aufbaute, sprach mich von hinten eine Frau an, dass wir ja auch ein deutsches Kennzeichen haben und oh, endlich mal wieder Deutsche. Während ich mich bereits mit ein paar Vorahnungen vorsichtig umdrehte, erfüllte sie kurz alle Klischee-Gedanken, die ich bei der Tonlage und der Art mich anzusprechen bereits hatte. Leider wurde das Gespräch nicht besser. Sie wies mich im ungefähr dritten Satz auf ihren luxuriösen Camper dahinten hin (fügt hier einen Markennamen eurer Wahl ein / ich habe ihn vergessen, noch während sie ihn sagte) und klärte mich darüber auf, wie LUXURIÖS sie und ihr Mann doch die letzten Tage an einem anderen Platz verbracht hatten. Gleich würden sie beide auch in das Wellnesshotel ein paar Meter die Straße runtergehen und sich eine Hot-Stone-Massage gönnen. (Sie stand während ihres Monologs übrigens die ganze Zeit neben mir und sah mir beim Zeltauffbau zu.) Aber mal so unter uns, ob ich denn schon in den Sanitäranlagen gewesen sei. Jep, war ich wirklich und ich hatte bemerkt, dass hier alle Toiletten nutzbar waren und die Duschen einen ebenso funktionierenden Eindruck machten. Das war nicht ganz so die Reaktion, die die Dame bei mir hervorrufen wollte. Sie riss die Augen auf und meinte: „Also, diese Sanitäranlagen, also wirklich. So einen Standard sind wir aus dem WESTEN ja gar nicht gewohnt!“ Öhm ja. Manchmal bin ich froh, wenn um mich herum sonst einfach niemand Deutsch spricht und manchmal schäme ich mich für andere Deutsche… Im Laufe des restlichen Tages bin ich ihr und ihrem Mann weitestgehend aus dem Weg gegangen und habe mich als es kühler wurde, an das vom Platz aus betriebene Lagerfeuer gesetzt. Ich liebe diese Art von Gastfreundschaft!

Ihr seht, die Campingplätzen fielen mal so und mal so aus und alles in allem war es sehr ereignisreiche Übernachtungen!

Slowakei Stausee Nova Bystrica

Landschaftlich gefiel mir die Slowakei unglaublich gut. Die Kontraste zwischen den hohen Bergen der Tatra und Karparten und den flachen Abschnitten. Die Unterschiede zwischen den touristisch genutzten Regionen und den industriell ausgebauten Orten. Es gab ein paar Storchennester, aber viel viel weniger als noch in Polen. Hin und wieder kam ich durch Orte, wo der Bäcker aus einer Luke in einer Hauswand bestand und ich mir anhand von Farbfotos und Fingerzeig ein paar Leckereien kaufte. Ich liebe Hefezöpfe!

Slowakei Bojnice

Slowakei Landstraße

Slowakei Landstraße

Slowakei Ausblick

Slowakei Bojnice

Wie bereits in Polen habe ich die großen Orte gemieden und bin am liebsten durch kleine Dörfer und über wenig befahrene Straßen gefahren. Wenn ich irgendwo ein Hinweisschild auf eine Sehenswürdigkeit sah, bog ich ab. Das hatte mir in Polen ja bereits einige schöne Augenblicke bescherrt. So auch hier in der Slowakei.

Einem für mich erst einmal nicht weiter verständlichen Schild in Richtung „Stara Bystrica“ folgte ich in einen kleinen Ort hinein. Nach dem Parken schnappte ich mir Mina und stand plötzlich vor diesem beeindruckenden Gebäude!

Slowakei Stara Bystrica

Es handelt sich hierbei um eine astronomische Uhr, die neben mir noch ein paar andere Touristen anzog. Überall in dem kleinen Ort waren Skulpturen verteilt. Die Tafeln dazu waren zum Glück auch auf Englisch, sodass ich ein wenig verstehen konnte, was der Hintergrund dieser Ausstellung war. Die verschiedenen Künstler haben ihre Skulpturen auf die Zeit des zweiten Weltkrieges, die massiven Zerstörungen und unzähligen Morde bezogen. Sehr beeindruckend plötzlich zwischen diesen Kunstwerken zu stehen, den Bezug zu den Konzentrationslagern vor Augen geführt zu bekommen und zu lesen, wie viele Menschen von den Nazis hier ermordet wurden. In Polen hatte ich auch mehrere solcher Gänsehaut-Momente. Klar, in der Schule habe ich einiges über die Hitler-Zeit gelernt. Auch in meiner eigenen Familie wurde und wird viel über unsere Flucht-Geschichte aus Ungarn erzählt. Aber wirklich an den Orten zu stehen und zu lesen, was damals genau hier passiert ist. Das hat mich sprachloser gemacht, als ich erwartet hatte. Der Bezug war vorher schon da, aber auf einmal wurde es für mich noch realer und noch grausamer, als ich es eh schon empfunden hatte.

Slowakei Duchonka See

In der Slowakei gibt es übrigens verschiedene Arten von Räucherkäsen. So z. B. auch diesen hier, der im Supermarkt als Grillkäse deklariert war und den ich kurzer Hand auf einem Stock überm Lagerfeuer gegrillt habe. (Ich liebe Campingplätze auf denen Lagerfeuer erlaubt sind!) Die Konsistenz ist fester als von anderem Käse und eigentlich mochte ich den Geschmack nicht sonderlich. Aber gegrillt war er der Knaller!

Slowakei Lagerfeuer

Wenn die Slowaken was können, dann ist es neben leckerem Essen auf jeden Fall auch leckerer Borovička: ein Wacholderschnaps. Während unsereins ja Pinnchem mit ungefähr 2 cl gewöhnt ist, bekommst du ihn hier in 5 cl-Bechern ausgeschenkt 🙂

Slowakei Duchonka

Kurz vor der ungarischen Grenze fuhr ich in das Heimatdorf meiner Oma. Durch die Grenzverschiebungen nach dem 2. Weltkrieg zählt es mittlerweile zur Slowakei. Leider fand ich das Grundstück nicht mehr, auf dem früher das Haus meiner Urgroßeltern stand. (Meine Oma war ja noch ein Kind, als sie flüchten mussten.) Nach dem Urlaub hat meine Oma mir nochmal erklärt, wo das Haus stand. Irgendwann möchte ich nochmal dorthin. Als ich jetzt im Sommer da war, schlenderte ich durch die Straßen und schaute mir die Häuser und den Park an. Auf dem Friedhof fand ich mehrere Gräber, die von unserer Familie hätten sein können. Ich war mir aber nicht ganz sicher und so fotografierte ich einige Grabsteine und verglich sie zuhause mit unserer Familienchronik, die mein Großonkel vor einigen Jahren zusammengestellt hat. Und wirklich: ich stand am Grab des Bruders meiner Uroma und an dem von ihrem Vater! Auf dem Friedhof herrschte eine für mich schon fast unwirkliche Atmosphäre. Meine Oma erzählt mir seit klein auf Geschichten von damals und zeigt mir bei jedem Besuch bei ihr in Bayern auf einem handgezeichneten Stadtplan meines Uropas, wo sie gelebt haben, wo sie gespielt hat, wo sie zur Schule ging… Hinzu kommen die Geschichten der Flucht und der Nachkriegsjahre. Und plötzlich stehe ich an einem Ort, wo wirklich Vorfahren von mir gelebt haben und zuhause waren. Über mehrere Generationen hinweg. Die Gräber sind erstaunlicherweise immer noch gepflegt. Meine Oma vermutet, dass es vielleicht noch Bekannte aus dem Dorf sein könnten, die damals nicht geflüchtet sind und trotzdem überlebt haben, die jetzt evtl. die Gräber bepflanzen. Als ich nach meinem Urlaub mit meiner Oma sprach und ihr berichtete, wo ich lang gegangen war, erzählte sie mir eine Geschichte, die ich noch nie gehört hatte. In der einen Straßen wohnten damals jüdische Familien. Meine Familie war mit einer von ihnen befreundet und sie luden sich hin und wieder gegenseitig zum Essen ein. Doch eines Morgens war das Haus leer. Die Familie war spurlos verschwunden. Laut meiner Oma wusste niemand, was aus ihnen wurde: konnten sie heimlich fliehen oder wurden sie deportiert?

Der Tag in dem Dorf meiner Oma war der bewegenste der ganzen Reise für mich. Viel bewegender als ich es mir hätte vorstellen können. Vorher dachte ich, es wäre einfach mal schön, das Dorf zu sehen so wie es heute aussieht und in dem Wissen dort durch die Straßen zu gehen, dass vor 70 Jahren meine Oma hier entlang gelaufen ist. Doch es war viel bewegender. Plötzlich spürte ich ein Gefühl von Heimat, an einem Ort, wo ich noch nie vorher war.

Im Park sprach mich ein älterer Herr auf slowakisch an. Warum auch immer, antwortete ich nicht auf englisch, sondern auf deutsch, dass ich ihn leider nicht verstehe. Er wechselte dann auch ins deutsche und erzählte mir ein bißchen etwas von früher. Zum Schluss sagte er, dass er heute zufrieden ist und ob ich es auch sei. Zufriedenheit sei so wichtig!

Slowakei

Noch am selben Tag überquerte ich die Grenze nach Ungarn. Auch hier kaufte ich mir vorsichtshalber eine E-Vignette, die ich bei der Rückfahrt ein paar Tage später auch wirklich nutzte.

Ungarn Dorf

Die kommenden 3 Campingplätze an der Donau waren auch die letzten meiner Reise. Die Temperatur stieg nun über 30 Grad und wurde mir damit zu heiß. Zum Glück war die Donau jeweils in gehweite, sodass ich mich regelmäßig abkühlen konnte! Im Supermarkt deckte ich mich mit Paprikapulver ein, weil ich noch von meiner Oma weiß, dass das aus Ungarn so viel leckerer als das hier erhältliche ist. Und, was soll ich sagen? Sie hat recht 🙂

Ungarn Donaudelta

Die letzten Tage in Ungarn vergingen viel zu schnell mit schwimmen und Nichtstun. Auf den Campingplätzen, die alle sehr grenznah waren, sprachen die Besitzer deutsch oder englisch. Der Donauradweg führte genau an ihnen vorbei und so merkte ich, dass die Plätze dementsprechend viel Durchgangsverkehr haben.

Ja, und da war das Ende der vierwöchigen Reise auch bereits gekommen… Viel zu kurz und viel zu schnell vorbei! Ich habe leider recht lange gebraucht um dieses Jahr im Urlaub „anzukommen“, um so kürzer erschien mir der Urlaub. Doch ich habe viel gesehen, erlebt und tolle, interessante Menschen kennengelernt! Die drei Länder sind auf jeden Fall eine Reise wert und ich komme hoffentlich nochmal wieder…

 

(Wenn ihr Teil 1 der Reise noch nicht gelesen habt, dann schaut auf jeden Fall mal hier vorbei!)

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Die Slowakei habe ich auch als so schönes Land empfunden. Ich trinke übrigens gerade Kofola – die letzte Flasche, die wir im Sommer mitgenommen haben. Nach so langer Zeit schmeckt sie direkt wieder furchtbar. Und toll.

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