Was ist Glück? Was macht mich glücklich?

Glück. Das ist schwer (be)greifbar. Schwer erklärbar. Unterschiedlich definierbar.

Wikipedia versucht es so:
„Als Erfüllung menschlichen Wünschens und Strebens ist Glück ein
sehr vielschichtiger Begriff, der Empfindungen vom momentanen
Glücksgefühl bis zu anhaltender Glückseligkeit einschließt, der uns aber
auch als ein äußeres Geschehen begegnen kann, z. B. als glücklicher
Zufall oder als eine zu Lebensglück verhelfende Schicksalswende. […]“

Glück.
Es bedeutet für jeden etwas andere.
Es hält unterschiedliche lange und unterschiedlich intensiv an.
Es fühlt sich unterschiedlich an.
Glückliche Momente, die machen mich am glücklichsten.
Erinnerungen, die ich mir bewahre, wie kleine Kostbarkeiten.
Manchmal kommen diese Momente ohne Vorbereitung, völlig überraschend. Als lauerten sie um die nächste Ecke, um mich zu erschrecken und damit meine Freude noch zu vergrößern. Über das Glück, diese Momente erleben zu dürfen, sie schätzen zu wissen, sie wahrzunehmen, sie anzunehmen.
Im Zeitdruck des schnelllebigen Alltags übersehe ich leicht die kleinen Momente. Dabei sind es Kleinigkeiten, die mein Herz vor Freude jauchzen lassen.

Ein gemeinsam verlebter Tag mit meiner (weitverstreuten) Familie.
Ein verstehender Blick meiner Zwillingsschwester.
Ein stolzes Wort meiner kleinen Schwester.
Ein frecher Kommentar meiner Mutter. 
Ein gemeinsames, brüllendes oder auch gibbelndes und kicherndes Lachen mit Freunden.
Ein Abend, mit tiefgehenden Gesprächen bei Kerzenschein in einer lauen Sommernacht aufm Dorf.
Ein Sonnenstrahl, der sich an einem trüb(sinnigen)en-verregneten Tag den Weg durch die Wolkendecke bahnt und mein Gesicht erreicht.
Ein Regenbogen nach einem Wolkenbruch.
Ein Schoko-Barbeque trotz Regens im Park unter einem Pilz. 
Ein sternenklarer Nachthimmel mit herrlichem Mond. 
Ein kecker Blick eines meiner Meerschweine.
Ein freier Parkplatz für mich vor meinem Haus an einem blöden Tag.
Ein Lächeln eines fremden Menschens.
Eine freundliche Geste auf der Straße.
Eine Email einer weitentfernten (und im Herzen doch so nahen) Freundin.
Ein unerwartetes Kennenlernen einer überraschend über den Weg gelaufenen Person.
Ein kurzer, eigentlich belangloser Plausch mit jemand Fremden.
Ein Wiedersehen nach langer Zeit.
Ein Lebenszeichen nach langer Funkstille. 
Ein Aufblühen einer Balkonblume.

Als dies kostet nix. Aber es bedeutet mir so viel.
Mit keinem Geld der Welt könnte ich diese Dinge kaufen.

Aber für all das braucht man Zeit. Brauche ich Zeit.
Brauche ich die innere Ruhe, um die Momente wahrzunehmen und nicht an ihnen vorbeizulaufen und sie zu übersehen.
Zeit ist kostbar.
Sie verrinnt unbemerkt, stetig, laufend, mit einem Tick-Tack von der Uhr.
Zeit kostet auch nix. Aber sie bedeutet so viel.

Zu meinem letzten Geburtstag habe ich mir von meinen Freunden „Zeit“ gewünscht.
Zeit mit ihnen.
Bei einem Ausflug, einem gemeinsamen Abend, einem gemeinsamen Tag. Irgendetwas, das wir gemeinsam erleben.
Sie sollten sich jeweils etwas überlegen und mich damit überraschen.
Das führte zu so schönen Ideen.
Angefangen bei dem Überraschungsbesuch auf dem „Flucht“-Campingplatz am Geburtstags-Tag.
Weiter zur Frühstückseinladung bei Freunden daheim, einen gemeinsamen Spaziergang, eine Eintrittskarte zum Variete-et-cetera, eine Bootsfahrt, ein gutgefüllter und abwechselungsreich gestalteter Tag in Münster, ein Ausflug zur Atta-Höhle….
Aber auch zu einer völlig anderen Umsetzung: „Zeit“-Wertmarken.

Eine wundervolle Idee. 
Sie verdeutlicht sehr anschaulich, wie kostbar Zeit ist. 
Die Rolle der Wertmarken hat ein Ende. 
So wie die Zeit von mir, hier, auf Erden. 
Jede Minute sollte wahrgenommen werden. 
Und wenn es nur ist, sich bewusst zum Entspannen und Nixtun zu entschließen. 
Aber bewusst. 
Weil gerade der passende Moment dazu da ist. 
Seit ich die Wertmarken bekomme habe, verschenke ich sie. 
Zu besonderen Anlässen. 
Einfach mal zwischendurch. 
Immer wenn es gerade passt. 
„Ich schenke Menschen etwas Zeit.“ 
Wenn ich sie zu Geburtstagen an ein Geschenk dran hefte, dann mit einer Botschaft. 
Nimm dir Zeit für… 
Und dieses „…“ schreib ich dann, passend zur Geschenkidee und zum Beschenkten, auf die Rückseite der Wertmarke. 
So bekommt der Beschenkte etwas ganz besonderes, nur für ihn passendes und er kann die Wertmarke verwenden, wie er es für richtig hält. 
Die allererste Wertmarke der Rolle habe ich abgerissen und bei mir auf dem Schreibtisch postiert. 
In Sichtweite. 
Als Erinnerung an
– den schönen Geburstag,
– meine lieben Freunde,
– den kostenbaren Moment, den ich JETZT gerade erlebe.
Zeit ist da. 
Ich muss sie mir nur nehmen. 
Ich kann selbst über sie bestimmen, zumindest in einem gewissen Rahmen. 

Nun bin ich beim Stöbern über einen schönen Wertmarken-Shop gestolpert: http://feine-billetterie.de/

Ich konnte nicht widerstehen…
Die Zeit-Wertmarken beglücken mich so, dass ich noch weitere zum Verschenken bestellt hab.
Und zwar eine „Bunte Tüte“ 🙂 

Da wird es hoffentlich genug passende Momente und genug passende Personen in meiner Zukunft geben, die ich damit beglücken kann 🙂

9 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Ich wünsch dir ganz viel Spaß mit ihnen 🙂 Meine sind bereits in die verschiedensten Hände mit den verschiedensten Wünschen weitergewandert und hab ein bissel Glück in die Welt gestreut!
    Liebe Grüße!
    Frauke

  2. Liebe Frauke,
    ganz schön und so wichtig! Habe es gerade zweimal gelesen und freu mich drüber 😉
    Ich habe übrigens bei Fee drei Rollen gewonnen, freue mich schon sehr drauf!
    Ich habe mir auch mal letztes Jahr ein paar bestellt und die kommen immer wieder in Karten oder an Geschenke.
    Liebe Grüße, Christina

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